Thorwalds Weltbild-Seiten

Warum ich nicht glaube, dass der Klimawandel hauptsächlich menschengemacht ist

Vielmehr ist der Klimawandel hauptsächlich natürlich und deshalb auch nicht übermäßig katastrophal

Und warum jede noch so große Anstrengung umsonst sein wird, selbst wenn der Klimawandel doch hauptsächlich menschengemacht wäre

Thorwald C. Franke
© 01.03.2019


Wichtig: Die Perspektive dieser Überlegungen!

Der folgende Text ist keine wissenschaftliche Abhandlung, die einen "Beweis" gegen die These vom hauptsächlich menschengemachten Klimawandel führt. Ein solcher Beweis müsste von Fachwissenschaftlern verfasst werden, würde sicherlich mehrere tausend Seiten füllen, und nur Fachwissenschaftler würden diesen Beweis nachvollziehen können. Abgesehen davon, dass es in der Klimawissenschaft ohnehin kaum "Beweise" gibt, sondern viel mit Wahrscheinlichkeiten gearbeitet wird.

Es geht hier um etwas anderes. Es geht hier um eine legitime Meinungsbildung, ohne Fachwissenschaftler zu sein – und das sind wir fast alle! Es geht darum, die Kernargumente darzulegen, warum ein gebildeter und verantwortungsbewusster Bürger legitimerweise nicht daran glaubt, dass der Klimawandel hauptsächlich menschengemacht ist, auch ohne dass er in die tiefsten Tiefen der Fachwissenschaft herabgestiegen wäre. Wie kann dies gehen?

Von dieser Art sind die nun folgenden Argumente, und nur von dieser Art können sie außerhalb der Fachwelt sein! Andernfalls würde man den Wissenschaftlern eine Art mittelalterliches Kirchenlehramt zusprechen, dem sich die Laien widerspruchslos unterwerfen müssten. Das wäre unwissenschaftlich und undemokratisch. In diesem Sinne wird auf einzelne Belegverweise verzichtet, sondern es werden im Anschluss an die Argumente nur einige Links für den Einstieg in die eigene Recherche angeführt: Denn am Ende muss jeder selbst entscheiden, wie tief er die Hintergründe recherchiert, und was ihm plausibel erscheint. Am Ende kann sich jeder nur selbst überzeugen, aufgrund eigener Recherchen und eigenen Nachdenkens.



Am Anfang glaubte ich auch daran

Am Anfang, um 1990, hatte ich auch an die These von der dramatischen globalen Klimaerwärmung durch den hauptsächlich menschengemachten Treibhauseffekt geglaubt. Die Wissenschaftler sagten es. Die Politiker auch. Die Medien sowieso. Das CO2 ist schuld. Und ich erinnere mich, dass ich sogar versuchte, andere ebenfalls davon zu überzeugen.

Aber dann geschahen seltsame Dinge

Die unglaubwürdige Entfaltung der Treibhausthese in den 1990er Jahren

Die Zeitungen meldeten immer wieder aufs neue, dass "jetzt endlich der Beweis" dafür gefunden worden sei, dass der Mensch am Klimawandel schuld sei. Immer wieder und wieder. Die ganzen 1990er Jahre hindurch. Aber wenn es wirklich "Beweise" gewesen wären, dann hätte doch ein Beweis genügt? Wenn jedoch immer wieder aufs neue "endlich" der "Beweis" gefunden wurde, dann bedeutet das doch, dass alle vorangegangenen "Beweise" gar keine Beweise waren? Sehr merkwürdig. Natürlich könnte das einfach nur eine unsinnige Wortwahl von Journalisten gewesen sein. Aber man hat nicht davon gehört, dass sich Klimawissenschaftler je gegen diese Wortwahl gewehrt hätten. Zumal es in diesem Wissenschaftsbereich ja gar keine Beweise im eigentlichen Sinn geben kann, sondern nur Wahrscheinlichkeiten.

Dann erfuhr man, dass "jetzt" endlich auch die Meere in die Klimamodelle einbezogen würden. Moment mal. Wieso jetzt erst? Die Meere machen zwei Drittel der Erdoberfläche aus! Das Verhalten der Meere ist für die Entwicklung des Erdklimas absolut entscheidend. Wenn man die Meere bisher nicht berücksichtigt hatte, dann hatten die bisherigen Forschungsergebnisse also schlicht keine hinreichend gesicherte Grundlage, die es gerechtfertigt hätte, die ganze bis dahin verbreitete Aufregung in die Welt zu setzen? Nanu?

Nebenbei erfuhr man auch, dass man eigentlich erst ganz am Anfang damit stünde, das Verhalten der Meere zu verstehen. Die Meere reagieren extrem langsam auf Klimaveränderungen und haben hochkomplexe und hochsensible Strömungssysteme (Stichworte: Golfstrom, El Ninjo). Das bedeutet also, dass man -- obwohl man die Meere jetzt in den Klimamodellen angeblich berücksichtigte -- ihr Verhalten gar nicht richtig verstand? Zugleich war man sich aber sicher, dass die Modelle die Zukunft verlässlich vorhersagen. Sehr merkwürdig.

Ebenfalls sehr merkwürdig waren die Prognosen über den Anstieg des Meeresspiegels. Am Anfang sahen viele Medien den Kölner Dom und das Brandenburger Tor im Wasser stehen. (Köln liegt 53 Meter über dem Meeresspiegel, Berlin 34 Meter.) Anstiege um 2 bis 6 Meter wurden prognostiziert. Nein, nicht nur von Journalisten.

6 Meter sind immerhin 200% mehr als 2 Meter. Dafür, dass sich die Wissenschaft angeblich einig war, war dies eine ungeheure Diskrepanz. Im Rahmen dieses Prognosefehlers hätte der Meeresspiegel auch gut und gerne -200% gegenüber den 2 Metern "steigen" können, also auf gut deutsch: um 2 Meter sinken können. Was sollte man davon halten?

Die dramatischen Zahlen des Meeresspiegelanstiegs reduzierten sich dann im Lauf der Jahre auf bis zu 1-2 cm in 100 Jahren. Das ist schon glaubwürdiger. Damit war aber schon wieder alles, was bis dahin gesagt worden war, einfach nur Unsinn.

Außerdem blieb es nicht dabei. Seit den 1990ern gehen die Zahlen bunt durcheinander. Die einen malen Katastrophenszenarien an die Wand, die anderen nicht. Eine hinreichend konsolidierte wissenschaftliche Meinung scheint es nicht zu geben. Das Chaos kann nicht nur ein Medienphänomen sein. Da sind die Klimawissenschaftler sehr wohl selbst mit dabei.

Einmal gab es eine abrupte Meinungsänderung unter Klimawissenschaftlern, die auch als solche kommuniziert wurde. Allerdings eher am Rande. Zumindest erschien es dem Zeitungsleser so. Es war folgendes: Bis zu einem bestimmten Zeitpunkt wurde jeder, der an die Sonne als wichtige Ursache des Klimawandels glaubte, zum Pseudowissenschaftler erklärt. Dann plötzlich maß man der Sonne aber doch einen Einfluss von 30% bei. An der Gesamtthese würde das aber nichts ändern, hieß es. Doch so geht es nicht! Wenn man an einem Klimamodell eben schnell mal 30% der Input-Parameter verändert, dann bedeutet das ganz einfach, dass das Modell bisher nichts wert war. Jedes "Schrauben" an den Klimamodellen in solchen Größenordnungen bedeutet, dass der ganze Alarmismus, der bis zu diesem Zeitpunkt von Politik, Wissenschaft und Medien verbreitet wurde, keine ausreichende Grundlage hatte. Und es geschah immer wieder.

Gerade im Zusammenhang mit der Verharmlosung der Sonne als dem entscheidenden Klimafaktor fiel ein Phänomen besonders auf: In den Medien wurde zwar immer wieder gesagt, dass Klimaskeptiker im Unrecht wären, aber man bekam nie zu hören, wer diese Klimaskeptiker eigentlich sind, und welche Argumente sie genau haben. Das war schon sehr merkwürdig. Erst mit dem Aufkommen des Internet konnte man sich über die Argumente der Skeptiker informieren, und wer sie überhaupt sind. Die ganzen 1990er Jahre hindurch wurde man darüber völlig im Dunkeln gelassen. Und diese Dunkelheit setzt sich in den Medien praktisch bis heute fort. Klimaskepsis findet bis heute fast nur im Internet statt. Warum eigentlich?

Ab 2009 hörte man dann vom Phänomen der "Klimapause". 2015 las man davon dann auch im Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". Das Klima erwärmte sich offenbar schon seit einigen Jahren nicht mehr. Und es passte hervorragend mit der Entwicklung der Sonnenaktivität zusammen. Aber nicht mit der Entwicklung des CO2-Ausstoßes. Inzwischen redet niemand mehr davon. Warum eigentlich nicht?

Was alles unter den Tisch fällt

Auf einer Konferenz von Wissenschaftsjournalisten 2018 in Bremen sprachen sich die allermeisten Wissenschaftsjournalisten offen und ungeniert dafür aus, Zweifel und Unsicherheiten an wissenschaftlichen Ergebnissen unter den Tisch fallen zu lassen. Sie glaubten daran, die Menschen vom menschengemachten Klimawandel überzeugen zu müssen, um die Welt zu retten. Wissenschaftsjournalisten, die ihre Arbeit korrekt machen wollen und die Menschen auch über die Unsicherheiten der Klimaforschung informieren, bekommen von ihren Kollegen den Vorwurf gemacht, dass sie Klimaschutz verhindern wollten.

Und ewig grüßt das Murmeltier der längst widerlegten Thesen: Immer wieder und wieder muss man sich anhören, dass der Eisschild Grönlands in kürzester Zeit abschmelzen könnte und den Golfstrom zum Versiegen bringt. Es ist nicht wahr. Immer wieder und wieder kommt das Märchen von dem Abschmelzen der Gletscher im Himalaja und der dadurch gefährdeten Trinkwasserversorgung von Milliarden von Menschen. Es ist nicht wahr. Und immer wieder und wieder bekommt man erzählt, die Eisbären würden aussterben, wegen des menschengemachten Treibhauseffektes. Auch das ist nicht wahr. Den Eisbären geht's blendend! Sie vermehren sich prächtig.

Sehr nervend ist die Tatsache, dass immer wieder Wetterkatastrophen zu Klimakatastrophen hochgeschrieben werden. Wenn man nachforscht, sind es z.T. nicht einmal Wetterkatastrophen, sondern vom Menschen höchst fahrlässig herbeigeführte Katastrophen ganz anderer Art. Ernteausfälle in Afrika haben häufig Krieg zur Ursache, nicht den Klimawandel. Ungewöhnliche Überschwemmungen treten nicht selten deshalb auf, weil der Mensch den Hochwasserschutz sträflich vernachlässigt hatte. So z.B. bei der Oderflut, wo man Gewerbegebiete in Überschwemmungszonen gebaut hatte. Oder bei dem ungewöhnlich starken Hurrikan Kathrina und der Überschwemmung von New Orleans: Der Hurrikan zog nicht über New Orleans hinweg, sondern weit an der Stadt vorbei, so dass er in New Orleans nur die Stärke eines normalen Hurrikans hatte. Dass dennoch die Deiche brachen, lag nicht an der Stärke des Hurrikans, sondern schlicht an der Vernachlässigung des Deichbaus durch die Stadt.

Interessant sind auch zahlreiche Rückkopplungseffekte, die den Klimawandel schwer vorhersagbar machen. Wenn nämlich mehr CO2 in der Luft ist, dann wachsen die Pflanzen schneller. Wenn die Pflanzen aber schneller wachsen, entziehen sie der Luft mehr CO2. Einen ähnlichen Effekt gibt es mit dem Algenwachstum in den Meeren. Je mehr CO2 in der Luft ist, desto schneller wachsen die Algen. Außerdem löst sich das CO2 im Meerwasser. Auch diese Phänomene verstehen die Wissenschaftler nur ungenügend, obwohl sie von entscheidender Bedeutung sind. In der Öffentlichkeit bekommt man davon so gut wie nichts zu hören.

Wenig wissenschaftlich ist auch die Handhabe des Problems der lokalen Erwärmung: Viele Messstationen standen vor Jahrzehnten noch in ländlichen Gegenden oder am Rande von Städten. Heute hingegen haben sich die Städte ausgebreitet, und die Messstationen von einst sind von Beton umgeben. Sie zeigen allein deshalb eine höhere Temperatur an, weil sie von Beton umgeben sind, nicht, weil sich das Klima erwärmt hätte. Ein Herausrechnen des Effekts fand aber zumindest am Anfang des Alarmismus nicht statt. Ob es heute stattfindet? Und wie will man das überhaupt herausrechnen?

Es gibt auch keine Inseln, die wegen des Klimawandels am Versinken sind. Die in den Medien genannten Inseln versinken jedenfalls nicht. Oft handelt es sich um Koralleninseln, die mit dem veränderten Meeresspiegel mitwachsen, und das schon seit zigtausenden von Jahren, also definitiv auch zu wesentlich wärmeren Bedingungen. Teilweise wurden Messungen schlicht falsch durchgeführt. Teilweise konnte sogar ein Rückgang des Meeresspiegels festgestellt werden. Denn der Meeresspiegel verändert sich weltweit ungleichmäßig! Teilweise haben die Inselbewohner selbst ihr Land durch Baumaßnahmen verändert und auf diese Weise "reduziert". Und nicht selten erhoffen sich die Politiker solcher Inselstaaten Fördergelder für ihre angeblich versinkenden Länder.

Ein weiterer, wichtiger Sargnagel der These vom menschengemachten Klimawandel ist die Betrachtung des Klimas in historischen Zeiten, also in den letzten paar tausend Jahren, in der sich die bekannte Menschheitsgeschichte abspielte. Denn natürlich wandelte sich das Klima schon immer. Ganz ohne menschengemachtes CO2. Einst war Grönland (an den Küsten) eine grüne Insel, weshalb es auch so heißt: Grönland bedeutet nichts anderes als "Grünland". Im Mittelalter gab es ein sogenanntes Klimaoptimum, und danach kam eine sogenannte "Kleine Eiszeit". Und um 1200 v.Chr. hat ein periodisch wiederkehrendes "Bond-Ereignis" eine Klimaveränderung mit sich gebracht, die zum Zusammenbruch der bronzezeitlichen Zivilisationen im östlichen Mittelmeerraum führte. Von den Ausmaßen solcher in historischen Zeiten bekannten und belegten Klimaschwankungen, die übrigens periodisch wiederkehren, sind wir immer noch weit entfernt. Noch immer ist Grönland kein Grünland. Noch immer sind die Gletscher auf den Alpen dicker als in historischen Zeiten, wie das Auftauchen des Ötzi beweist. Solange die Klimaschwankungen nicht größer sind als zu Zeiten, wo der Mensch noch kein CO2 in nennenswertem Umfang produzierte, sind sie kein Beleg für einen außergewöhnlichen, menschengemachten Klimawandel.

Wenn man in Eisbohrkernen die langfristige Entwicklung des CO2-Gehaltes der Luft und die Erdtemperatur verfolgt, stellt man fest, dass die CO2-Kurve der Temperaturkurve folgt, statt dass sie ihr vorangeht. Mit anderen Worten. Erst stieg immer die Temperatur, und dann erst stieg das CO2. Genauso könnte es auch heute sein: Irgendein anderer Effekt lässt die Temperaturen steigen, und das CO2 steigt im Gefolge mit an, ist aber gar nicht die Ursache des Problems.

Tatsächlich korreliert die Klimaentwicklung mit einer ganz anderen Kurve viel besser, als mit der CO2-Kurve: Nämlich mit der Kurve der Sonnenaktivität. Damit ist nicht so sehr die Temperatur der Sonne gemeint. Sondern es sind vor allem die elektronischen Eruptionen der Sonne gemeint, die den sogenannten Sonnenwind und das Magnetfeld der Sonne hervorbringen. Wissenschaftler konnten zeigen, dass die Veränderlichkeit der Sonnenaktivität dazu führt, dass mal mehr mal weniger kosmische Strahlung die Erde erreicht. Die kosmische Strahlung spielt eine wichtige Rolle bei der Wolkenbildung. Und die Wolkenbildung spielt eine wichtige Rolle bei der Klimaentwicklung.

Das CO2 mag durchaus einen Treibhauseffekt bewirken. Aber er ist klein gegenüber dem Einfluss der Sonne auf den Klimawandel.

Völlig unter den Tisch fallen gerne ganz andere Quellen für Treibhausgase: Ab und zu, aber nicht allzu oft, liest man vom Methan, das von landwirtschaftlich gehaltenen Tieren hervorgebracht wird, und dessen Wirkung die Wirkung von CO2 um ein Vielfaches übersteigen soll. Auch der Vulkanismus bringt unglaubliche Mengen CO2 hervor, die sich mit der Größenordnung des vom Menschen erzeugten CO2 durchaus messen lassen können. Und die Mengen schwanken je nach der Häufigkeit und Stärke der Vulkanausbrüche erheblich. Schon wieder ein Faktor, der in den Klimamodellen anscheinend nicht vorkommt. Auch vom CO2 des Flugverkehrs liest man eher selten. Dabei wird bei einem Flug pro Person ein Vielfaches an CO2 ausgestoßen, verglichen mit einer Autofahrt. Wer ab und zu mit dem Flugzeug in Urlaub fliegt, braucht an Einsparungen von CO2 beim Auto oder der Hausheizung gar nicht erst zu denken: Er wird niemals soviel einsparen können, wie er beim Fliegen in die Luft bläst. Und dennoch hört man wenig zu diesen wichtigen Quellen von Treibhausgasen in Politik und Medien.

Das Interesse der Politik

Wenn unsere Politiker nur ganz bestimmte Quellen von CO2 ins Visier nehmen, andere aber völlig unter den Tisch fallen lassen (z.B. den Flugverkehr, wie eben gesehen), was bedeutet das dann? Bedeutet das etwa, dass unsere Politiker gar nicht am Klimaschutz interessiert sind, sondern statt dessen das Argument des Klimaschutzes nur benutzen, um ganz andere Süppchen zu kochen?

So ist ja auch die breite Zustimmung vieler Länder der Erde auf Klimakonferenzen zu deuten: Die meisten Länder dürfen gemäß den Verträgen auch weiterhin CO2 ausstoßen, sogar vermehrt. Nur die Länder der ersten Welt müssen den CO2-Ausstoß reduzieren. Das führt dazu, dass Fabriken aus der ersten Welt in die Länder der weniger entwickelten Welt verlagert werden. Aber in Summe wird kein CO2 eingespart. Erst in Jahrzehnten müssten dann auch die Länder der weniger entwickelten Welt CO2 einsparen. Aber ob sie das dann wirklich tun werden?! Wohl kaum! Es handelt sich bei diesen Klimaverträgen schlicht um Luftnummern.

Auch hier wird deutlich, dass es vielen Politikern offenbar gar nicht um das Klima geht, sondern um die Durchsetzung von ganz anderen Interessen. Auf der einen Seite macht man sich damit bei einem ganz bestimmten Wählerklientel beliebt. Auf der anderen Seite glauben manche Politiker vielleicht, auf diese Weise "Gerechtigkeit" zwischen der "ersten" und der "dritten" Welt herstellen zu können, ohne dies "umständlich" demokratisch diskutieren zu müssen? Wer weiß.

Hierhin gehört auch eine Kritik des UN-Weltklimarates IPCC, der die weltweiten Klimaberichte schreibt. Die Autoren dieser Berichte sind in der Regel gar keine Wissenschaftler, sondern Beamte, die die Berichte aus wissenschaftlichen Arbeiten "herausdestillieren". Wie sie das machen, weiß keiner so genau. Die meisten Wissenschaftler bearbeiten ohnehin Detailfragen, die allein nicht genügen, um eine Klimatheorie zu stützen oder zu stürzen. Erst die Zusammensetzung vieler Detailerkenntnisse ergibt eine Gesamttheorie. Dieses Zusammensetzen wird aber von vergleichsweise wenigen Wissenschaftlern betrieben. Und dann gibt es noch Wissenschaftler, die haben sich als Beiträger zum IPCC-Bericht angeführt gesehen, obwohl sie das gar nicht wollten. Teilweise obwohl sie dem explizit widersprochen hatten.

Interessanterweise kam die These vom menschengemachten Klimawandel durch CO2 ja gerade in jener Zeit auf, als die Politik in Europa den Bau von Kernkraftwerken durchsetzen wollte. Insbesondere in Großbritannien soll Premierministerin Margaret Thatcher der Royal Society viel Geld zugesprochen haben, damit diese These in den Vordergrund gespielt wird. Was dann auch geschah. Und in Schweden war es der Ministerpräsident Olof Palme, der mit der CO2-These den Ausbau der Atomkraft vorantrieb. Olof Palme war Schulfreund und Tennispartner von Bert Bolin, der die These vom menschengemachten Klimawandel als Klimawissenschaftler prominent vertrat. Bolin war auch der erste Vorsitzende des IPCC. Außerhalb Deutschlands ist der Bau von Kernkraftwerken immer noch eine bevorzugte Methode des Klimaschutzes. Selbst der Vatikan hat sich schon dafür ausgesprochen.

Nachdem sich die Meinung einmal in der Bevölkerung etabliert hatte, dass der Klimawandel menschengemacht sei, wurde die Sache auch politisch zum sich selbst verstärkenden Selbstläufer. Wer gewählt werden will, tut gut daran, sich zum menschengemachten Klimawandel zu bekennen. Argumente spielen dabei keine Rolle. In der Welt der Politik gewinnt nicht der, der das bessere Argument hat. Jedenfalls nicht kurzfristig.

Der Wissenschaftsbetrieb unter Druck

Es versteht sich von selbst, dass es innerhalb des real existierenden Wissenschaftsbetriebes einen enormen Anpassungsdruck gibt, der dazu führt, dass Klimaskepsis einen schweren Stand hat. Der Einfluss der Politik als Geldgeber wirkt hier ebenso wie der Zeitgeist, von dem der Wissenschaftsbetrieb niemals frei ist. Die ideale, "freischwebende" Wissenschaft ist ein Ideal, das leider niemals völlig realisiert werden kann.

Klimaskeptische Wissenschaftler verlieren Posten und Fördergelder, ihre Forschung wird nicht an kommende Generationen weitergegeben. Sie müssen sich sogar ihre Ehre abschneiden lassen, wenn ihnen unterstellt wird, sie würden fragwürdigen ökonomischen oder politischen Interessen in die Hände spielen.

Der Wissenschaftsbetrieb im Zwielicht

Wer die Entwicklungen des Klimas in historischen Zeiten kennt (s.o.), wusste schon immer, dass die sogenannte "Hockey-Stick-Kurve", mit der der Alarmismus anfangs begründet wurde, falsch ist. Diese Kurve sah aus wie ein liegender Hockey-Schläger: Zuerst eine waagerechte Linie über Jahrhunderte und Jahrtausende hinweg, und ganz rechts, in unserer Gegenwart, dann ein steiler Anstieg der Temperatur. Aber die Lüge steckt in der waagerechten Linie. Sie ist nicht waagerecht. Es gab noch in historischen Zeiten Schwankungen in Größenordnungen, die von den derzeitigen Schwankungen nicht übertroffen werden. Man hatte uns also schlicht belogen. Wie vertrauenswürdig ist das denn?

Hinzu kommt, dass die Daten, auf deren Grundlage die Hockey-Stick-Kurve einst erstellt wurde, teilweise "verloren" gegangen sind. Dies wurde eingeräumt. Was sagt man dazu: Ist das noch Wissenschaft?

2009 kam es zum "Klimagate"-Skandal. Authentische e-mails von Klimawissenschaftlern wurden geleakt. Dabei kam heraus, dass man Daten offenbar so hinbog, dass sie "passten".

Wir merkten zudem oben schon an, dass sich die Masse der Klimawissenschaftler gegen den Alarmismus und die Wortwahl in den Medien nicht erkennbar gewehrt hat, und es auch heute nicht tut, und den Alarmismus häufig selbst befeuert.

In den 1970ern waren die Medien voll davon, dass sich das Klima abkühlt, und die Menschheit auf eine neue Eiszeit zuläuft. Heute heißt es allenthalben, dass dies damals nur ein Medien-Hype gewesen sei, der nichts mit der damaligen Klimawissenschaft zu tun gehabt hätte. Ist es wirklich so einfach? Sollte es etwa in 50 Jahren auch so sein, dass die derzeitige These von der Klimaerwärmung wieder nur als Medien-Hype dargestellt wird, während die Klimawissenschaft sich wieder herausredet, dass sie nichts damit zu tun gehabt hätte?

Selbst wenn es wahr wäre: Es gibt keine Rettung!

Selbst wenn die These vom hauptsächlich menschengemachten Klimawandel wahr wäre, und die Horrorszenarien in den Medien tatsächlich zutreffende Prognosen über die Zukunft wären: Wir könnten nichts dagegen tun!

Es ist praktisch unmöglich, unseren Lebensstil in dem Maße und in der kurzen Zeit umzustellen, wie es erforderlich wäre, um die Katastrophe abzuwenden. Nur noch privilegierte Gruppen von Menschen dürften mit dem Flugzeug fliegen. Auch Autofahren würde viel teurer, und damit auch alle Lebensmittel des täglichen Bedarfs, denn ohne Transport funktioniert in unserer Wirtschaft gar nichts. Das ganze Leben würde dramatisch zurückgeworfen werden. Das würden die Menschen nicht mitmachen. Es ist politisch nicht durchsetzbar. Das kann man vergessen.

Es ist aber noch schlimmer: Wir leben in Deutschland schließlich nicht allein auf der Welt. Es nützt überhaupt nichts, wenn wir hier in Deutschland auf dramatische Weise Klimaschutz betreiben, wenn uns der Rest der Welt nicht folgt. Und genau so ist es nun einmal. In anderen Ländern gibt es längst nicht dieselbe Meinungsbildung über die Wichtigkeit des Klimaschutzes wie in Deutschland. Und es gibt auch nicht dieselbe Toleranz gegenüber staatlichen Repressionsmaßnahmen zur Einsparung von CO2. Geschweige denn überhaupt die Durchsetzungsmöglichkeiten des Staates. Von Korruption ganz zu schweigen. Es ist gut und richtig, dem Rest der Welt ein oder auch zwei Schritte voranzugehen, und Vorbild zu sein. Aber mehr als ein bis zwei Schritte machen keinen Sinn! Denn es ist völlig sinnlos, dem Rest der Welt hundert Schritte voranzugehen, sich dann umzuschauen, und zu bemerken, dass einem keiner folgt. Wir können das Klima der Welt nicht im Alleingang von Deutschland aus retten. Der deutsche Anteil am weltweiten CO2-Ausstoß beträgt gerade einmal 2,2%.

Die Klimaverträge der großen Klimakonferenzen sehen Einsparungen beim CO2 nur bei der "ersten" Welt vor. Die meisten Länder dürfen gemäß den Verträgen auch weiterhin CO2 ausstoßen, teilweise sogar vermehrt. Das führt dazu, dass Fabriken aus der ersten Welt in die Länder der weniger entwickelten Welt verlagert werden. Aber in Summe wird kein CO2 eingespart. Erst in Jahrzehnten müssten dann auch die Länder der weniger entwickelten Welt CO2 einsparen. Aber ob sie das dann wirklich tun werden?! Wohl kaum! Es handelt sich bei diesen Klimaverträgen schlicht um Luftnummern.

Andersherum betrachtet: Was würde es bedeuten, wenn man Entwicklungsländern verbieten würde, mehr CO2 auszustoßen? Es wäre wie ein Verbot, sich zu entwickeln! Wäre das gerecht? Und wäre es durchsetzbar? Schließlich sind wir nicht mehr die Kolonialherren über den Rest der Welt. Wenn sich andere Teile der Welt ohne Rücksicht auf den Ausstoß von CO2 froh und munter entwickeln, dann können wir daran gar nichts ändern!

Alternative Energien wie Sonne und Wind helfen auch nicht. Denn sie können herkömmliche Energieträger nicht ersetzen. Für die Zeiten, in denen weder Sonne noch Wind gegeben sind, benötigt man auch weiterhin die alten Energieformen. Weil es keine ausreichenden Speichermöglichkeiten für Energie gibt. Es wird zwar immer wieder behauptet, dass es sie doch gäbe, oder bald gäbe, aber es ist bis jetzt blanker Unsinn und leeres Wunschdenken.

Zum Aufbau alternativer Energien wird übrigens paradoxerweise der Umweltschutz eingeschränkt. Wenn es um den Bau von Windrädern oder Stauseen geht, gilt der Umweltschutz plötzlich nichts mehr. Hier wird Klimaschutz gegen Umweltschutz ausgespielt. Man kann nicht beides haben. Und man sollte sich gut überlegen, ob man Wälder und Landschaften und Meere durch industrielle Windradparks verschandeln und zerstören möchte: Stehen Zerstörung und Nutzen hier wirklich in einem vernünftigen Verhältnis?

Schließlich werden sinnlose und fragwürdige Plansysteme ersonnen, um CO2 zu sparen. Da gibt es z.B. die sogenannten CO2-Zertifikate. Diese werden aber höchst großzügig ausgegeben. Würde man restriktiver vorgehen, gäbe es sofort politisches Geschrei, da kann man sicher sein. Außerdem öffnet der CO2-Zertifikate-Handel Tür und Tor für Willkür. Wer kontrolliert die Vergabe der Zertifikate? Wer kontrolliert den CO2-Ausstoß? Wer misst ihn? In manchen Ländern werden solche Regeln bekanntlich recht lax umgesetzt, manchmal auch mit Korruption, während die Deutschen jede Regel fein säuberlich umsetzen. Das kennen wir inzwischen von soooo vielen Beispielen: Ob es die Haushaltskriterien der Euro-Mitgliedsstaaten sind oder die Messung von Diesel-Abgasen: Andere Länder handhaben diese Dinge nun einmal nicht so strikt wie Deutschland, und daran wird sich in den nächsten 100 Jahren auch nichts ändern. Inzwischen gehört aber auch Deutschland zu den Ländern, wo manches nicht mehr so ordentlich gehandhabt wird, wie man das von früher kennt, da darf man sich nichts vormachen (Stichworte z.B. Euro-Haushaltskriterien, Diesel-Abgas-Skandal).

Es ist aber alles noch viel schlimmer:

Denn die Einsparung von CO2 speziell bei Benzin und Flugbenzin bedeutet ja, dass die Nachfrage nach Öl sinkt. Wenn aber die Nachfrage sinkt, dann sinkt auch der Preis. Wenn aber der Preis sinkt, dann können sich andere Verbraucher in der dritten Welt mehr Öl und Benzin leisten. Kurz: Das CO2, das wir bei uns einsparen, wird dann einfach woanders verfeuert!

Am Ende zählt nur, ob die Menge an gefördertem Erdöl in Saudi-Arabien, Venezuela, Russland, den USA und anderen Ölförderländern steigt oder fällt. Denn alles was gefördert wird, wird auch verfeuert. Irgendwo. Ob bei uns oder anderswo ist für das Weltklima unerheblich. Und die geförderten Mengen sinken nicht. Sie steigen. Und der Ölpreis ist niedrig. Was überall begrüßt wird, weil es der Wirtschaft gut tut. (Ist das nicht höchst seltsam? Müssten die Politiker den niedrigen Ölpreis nicht beklagen?)

Kurz: Die Idee, dass wir durch die Einsparung von CO2 das Klima schützen könnten, ist im Rahmen des Glaubens an die These vom menschengemachten Treibhauseffekt völlig richtig. Aber das Einsparen funktioniert hinten und vorne nicht. Trotz aller Anstrengungen. Und es wird auch nie in dem Maße funktionieren, wie es funktionieren müsste. Hier liegt ein Problem vor, für das es keine Lösung gibt.

Wenn die These von der dramatischen globalen Erwärmung durch den Treibhauseffekt wahr ist, dann gibt es schlicht keine Rettung. Das einzige, was sinnvoll ist, sind Maßnahmen, um sich mit dem veränderten (wärmeren?) Klima zu arrangieren. Denn diese Maßnahmen funktionieren, und sie sind auch bezahlbar, ohne dass es zu Aufständen kommt, oder dass man von anderen Ländern abhängig wäre. Und wenn sich herausstellen sollte, dass die Katastrophe doch nicht kommt, sind die Maßnahmen auch viel leichter wieder zurückzunehmen.

Verteufelung von Klimaskeptikern

Ein weiterer Grund daran zu zweifeln, dass der Klimawandel hauptsächlich menschengemacht ist, ist der Umgang mit den Klimaskeptikern. Wir sahen oben schon, dass sie in den Medien meist namenlos bleiben. Und ihre Argumente bleiben unerwähnt. Warum eigentlich?

Eine Methode der Diskriminierung besteht darin, einfach alle Klimaskeptiker in einen Topf zu werfen. Dabei gibt es große Unterschiede zwischen den einzelnen Skeptikern: Von echten Klimawissenschaftlern, über Naturwissenschaftler verwandter Fächer, über wissenschaftlich Gebildete ganz anderer Disziplinen, über Wirtschaftsfachleute und Politiker, bis hin zu Publizisten, die mit steilen Thesen Geld machen wollen, ist alles dabei. Wer hier nicht differenziert, macht sich selbst unglaubwürdig.

Häufig wird Klimaskeptikern auch irgendein Nonsens unterstellt, den sie gar nicht behauptet hatten, um sie unglaubwürdig zu machen. So wird z.B. oft eine Polarität aufgebaut zwischen menschengemachtem Klimawandel einerseits, und der Leugnung jeden Klimawandels andererseits. Dass die Kritiker jedoch in den meisten Fällen ebenfalls von einem Klimawandel ausgehen, nur nicht von einem menschengemachten Klimawandel, wird durch diese Polarisierung ausgeblendet.

Teilweise wird Klimaskeptikern unterstellt, sie würden Gelder von Unternehmen erhalten, die ein Interesse daran hätten, die These vom menschengemachten Klimawandel ins Zwielicht zu ziehen. Das mag im Einzelfall sogar zutreffen! Aber diese Kritik beruht auf einer falschen Vorstellung von politischen Realitäten. Denn hinter dieser Kritik steckt ja implizit der naive Irrglaube, dass die Vertreter der Treibhausthese diese aus reinem Idealismus vertreten! Doch mit dem Bekenntnis zur globalen Erwärmung sind in der Welt von heute eindeutig Vorteile verbunden. Es gibt zahllose Politiker, Kirchenleute, Verbandsfunktionäre und NGOs, und es gibt inzwischen längst eine ganze Industrie, deren politische und ökonomische Basis völlig auf der These vom menschengemachten Klimawandel aufbaut. Diese bilden auch eine Lobby, die genau wie jede andere Lobby nicht nach Wahrheit und Argumenten fragt, sondern auf die Durchsetzung ihrer ökonomischen Interessen aus ist. Und die Wissenschaft und ihre Finanzierung ist in dieser Frage inzwischen durch und durch politisiert.

Teilweise wird den Kritikern unterstellt, sie seien wissenschaftsfeindlich. Auch das ist Unsinn. Die "etablierte" Wissenschaft ist eine gute Einrichtung. Aber sie ist nicht unfehlbar. Und sie ist auch nicht frei von wissenschaftsfremden Einflüssen aus Politik und Gesellschaft. Das war schon immer so, nicht nur in der Klimawissenschaft. Das festzustellen ist nicht wissenschaftsfeindlich. Im Gegenteil. Nur eine selbstkritische Wissenschaft verdient es, Wissenschaft genannt zu werden.

Schließlich ist Klimaskepsis auch keine "Verschwörungstheorie". Nur wenige Politiker und Wissenschaftler, die sich für den menschengemachten Klimawandel aussprechen, dürften das in dem bösen Bewusstsein tun, dass es den menschengemachten Klimawandel eigentlich gar nicht gibt. Vielmehr haben wir es mit dem Phänomen eines "kollektiven Irrtums" zu tun. Gesellschaft, Politik und Wissenschaft haben sich schrittweise gegenseitig in diesen Irrtum hinein sozialisiert und aufgeschaukelt. (Fast) alle glauben jetzt daran. Obwohl es ein Irrtum ist. Solche kollektiven Irrtümer kommen immer wieder vor. Wenn man sich schon ein wenig in der Welt der Wissenschaft und ihrer Geschichte umgesehen hat, dann kennt man eine ganze Reihe von Beispielen kollektiver Irrtümer. Mit diesem Wissen gewinnt man ein Gespür und eine Skepsis gegen den Unsinn, der einem mit dem Argument vom menschengemachten Klimawandel politisch verkauft werden soll.

Manchmal wird auch versucht, Klimaskeptiker in eine rechtsradikale Ecke zu drängen. Die Frage, ob der Klimawandel menschengemacht ist oder nicht, ist aber eine Sachfrage, die von der Frage nach "rechts" oder "links" völlig losgelöst ist. Dass gerade "rechte" Gruppierungen sich der Klimaskepsis angenommen haben, liegt nicht daran, dass diese Meinung "rechts" wäre, sondern daran, dass diese Meinung völlig zu Unrecht ausgegrenzt wird, weshalb sie dann für "rechte" Gruppierungen interessant wird.

Schluss

Man hatte übrigens den Eindruck, dass sich 2010 bis 2015 die Spannung in der Klimadiskussion etwas gelöst hatte, und freier über das Thema gesprochen werden konnte. Vielleicht hatte die "Klimapause" dazu beigetragen. 2009 ereignete sich der Klimagate-Skandal. 2012 erschien das Buch "Die kalte Sonne" von Fritz Vahrenholt und Sebastian Lüning, das eine gewisse öffentliche Aufmerksamkeit erfahren durfte. Es war sogar denkbar, dass das Thema offen von einer demokratischen Partei vertreten werden konnte, namentlich durch die 2013 gegründete AfD. Doch die AfD blieb leider keine demokratische Partei, sondern zog das Thema auf ihrem Weg nach Rechtsaußen mit sich in den Abgrund, wie jedes andere legitime Thema auch, das die AfD mit ihren schmutzigen Fingern begrapschte. Seit etwa 2016 hat man das Gefühl, das sich eine neue Eiszeit über das Thema ausgebreitet hat.

Diese gefühlte neue Eiszeit in der Behandlung des Themas mag vielleicht auch der Grund dafür sein, warum es mich gerade jetzt innerlich dazu drängte, meine Gedanken dazu ausführlicher aufzuschreiben. Meine Abkehr vom Glauben an den hauptsächlich menschengemachten Klimawandel fand schon 2001 nach einer Internetrecherche statt, und ich habe diese Meinung seit damals auch immer freimütig vertreten. Ich denke, dass es genügend Argumente gibt, um wohlbegründet nicht an den menschengemachten Klimawandel zu glauben, sondern im Gegenteil heftig an dieser These zu zweifeln.

Man muss dazu kein Klimawissenschaftler sein. Wenn es nämlich nicht um die Erarbeitung von wissenschaftlichen Thesen geht, sondern um die Kritik von Widersprüchen und Lücken und seltsamen Vorkommnissen in einer wissenschaftlichen Argumentation und deren Selbsteinbettung in Politik und Medien, dann genügt der gesunde Menschenverstand völlig, um diese wissenschaftliche Argumentation gegebenenfalls zum Einsturz zu bringen. Zudem kommt dem Wissenschaftsbetrieb kein dogmatischer Herrschaftsanspruch zu; die Freiheit, die eigene Vernunft ohne Anleitung eines anderen zu benutzen, darf in einer freien Welt nicht in Frage stehen.



Einige externe Links

Blog "Die kalte Sonne", und thematische Sortierung der Blog-Beiträge:
http://kaltesonne.de/
http://www.klimaargumente.de/

Video: Dr. Sebastian Lüning präsentiert klimaskeptische Thesen vor einem Bundestagsausschuss:
https://www.youtube.com/watch?v=r-jjWvrtf58

Konferenz von Wissenschaftsjournalisten: Meinungsmache statt Berufsethos.
https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/zapp/Von-wegen-Klima-Wissenschaftsjournalisten-wettern,klima302.html

Internationaler Zusammenschluss von Klimaskeptikern:
http://www.climatescienceinternational.org/

Gezielte Suche nach den klimaskeptischen Artikeln von Ulli Kulke bei der Achse des Guten:
https://www.google.de/search?q=site%3Aachgut.com+kulke+klima

Eine umfangreiche Skeptiker-Seite (nicht ganz aktuell, aber sortiert):
http://www.klimaskeptiker.info/

Selbst wenn es wahr wäre – alle radikalen Maßnahmen nützen nichts:
https://www.weltwoche.ch/ausgaben/2019-16/artikel/klima-wahn-die-weltwoche-ausgabe-16-2019.html

Prof. Mangini: "Die Behauptung, dass die jetzt stattfindende Erwärmung des Klimas nur mit der Erwärmung vor 120.000 Jahren vergleichbar ist, stimmt einfach nicht. Wir verfügen über Daten, die zeigen, dass es während der letzten zehntausend Jahre Perioden gab, die ähnlich warm oder sogar noch wärmer waren als heute. Ebenso ist es falsch zu behaupten, dass die jetzige Erwärmung sehr viel schneller abläuft als frühere Erwärmungen."
https://www.faz.net/aktuell/wissen/klima/weltklimabericht-ihr-kennt-die-wahren-gruende-nicht-1433559.html?printPagedArticle=true#pageIndex_0

Sebastian Lüning zu den historisch bekannten Klimaschwankungen:
https://hiltibold.blogspot.com/2018/10/interview-sebastian-luening-klimawandel.html

Skandal um die Hockey-Stick-Kurve:
https://www.dailymail.co.uk/news/article-1250872/Climategate-U-turn-Astonishment-scientist-centre-global-warming-email-row-admits-data-organised.html

Zwei Links zu den angeblich versinkenden Inseln:
https://www.achgut.com/artikel/klima_mit_relotius_unter_dem_meeresspiegel
https://bazonline.ch/wissen/natur/diese-forscher-haben-eine-politische-agenda/story/29438610

Der SPIEGEL 1974: Klimaforscher prognostizieren Global Cooling:
https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41667249.html

Film: The Great Global Warming Swindle (englisch / weniger gut: deutsch):
https://www.youtube.com/watch?v=oYhCQv5tNsQ
https://www.youtube.com/watch?v=SG3yT0Ol8ik

       Zum Vergleich: Seiten pro menschengemachten Klimawandel:

Das Umweltbundesamt vertritt die These von der globalen Erwärmung vehement und völlig einseitig:
https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/klimawandel
Das Umweltbundesamt versucht, ausführlich gegen klimaskeptische Thesen zu argumentieren:
https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/klimawandel/klimawandel-skeptiker/antworten-des-uba-auf-populaere-skeptische

Klimafakten.de: Eine Lobbyseite, die Argumente gegen Klimaskepsis zusammenträgt.
https://www.klimafakten.de/

Und Wikipedia: "Leugnung" der menschengemachten globalen Erwärmung:
https://de.wikipedia.org/wiki/Leugnung_der_menschengemachten_globalen_Erwärmung

Ein Psychologe unterstellt Klimaskeptikern im öffentlichen Fernsehen übelste Gründe für ihre Skepsis:
https://www.rbb24.de/panorama/thema/2019/klimawandel/beitraege/Klima-skeptiker-leugner-psychologe-klimawandel-interview.html

       PS 27.04.2019:

Heute habe ich erfahren, dass der deutsche klimaskeptische Verein EIKE immer noch keine Abgrenzung zur rechtsradikal gewordenen AfD (oder anderen Radikalen) durchgeführt hat. Deshalb habe ich ihn aus der Linkliste entfernt. Näheres kann man z.B. bei Wikipedia nachlesen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Europäisches_Institut_für_Klima_und_Energie



17.05.2019: Umgestaltung vor allem der Einleitung zur Verdeutlichung des Ansatzes.



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